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von Hasan

Lebensraum Ostsee

Lebensraum Ostsee Die Ostsee ist im Vergleich zu anderen Meeren ein relativ junges, kleines und verletzliches Ökosystem. Die Gründe hierfür sind vor allem der stark eingeschränkte Wasseraustausch mit der Nordsee, die geringe Meerestiefe sowie der starke Süßwassereintrag vieler in die Ostsee mündender Flüsse. Daher musste sich die Fauna der Ostsee an die ganz eigenen Lebensbedingungen anpassen, die hauptsächlich im sehr geringen Salzgehalt begründet liegen, welcher dazu noch lokal stark schwankt. Dennoch ist die Artenvielfalt beachtlich. Es gibt neben einer Vielzahl niederer Lebewesen auch sehr viele Fischarten, die jedoch nur in kleinem Umfang kommerziell genutzt werden, da es für die Ostsee strenge Fangauflagen gibt. see Von Bedeutung sind größere Dorsch- und Heringsbestände. Aber auch Schollen, Meeräschen und Aale gibt es. Nach Schätzungen einiger Meeresbiologen kommen insgesamt etwa 150 Fischarten in der Ostsee vor; etwas über die Hälfte davon sind dauerhaft dort beheimatet, der restliche Teil kommt aus der angrenzenden Nordsee gelegentlich in das Binnenmeer. Bedingt durch ausgedehnte Düngemitteleinschwemmungen aus Flüssen, sind viele Tiere bereits heute stark bedroht. Der Nährstoffüberschuss führte in vielen Wasserregionen zu sogenannten Totzonen, in denen bereits heute schon aufgrund massiven Sauerstoffmangels kein höheres Leben mehr existiert. Vermehrt werden auch Quallen zu einem Problem, die sich wegen des vielen Planktons rasant vermehren.

13:33 Uhr 06.11.2010

Larissa sagt:
Ich wünsche noch viel Erfolg mit diesem Schwachsinn