Meeresforschung

Meeresforschung An der Universität Bremen befindet sich das DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)-Forschungszentrum Ozeanränder. Es ist international bekannt als RCOM (Research Center Ocean Margins) Bremen. Das Anliegen des Forschungszentrum Ozeanränder ist es, die Nahtstellen an den Ozeanrändern und den Kontinenten zu erfroschen. Das Hauptaugenmerk ist auf den geowissenschaftlichen Aspekt gerichtet. Das RCOM Bremen ist
dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, MARUM, angeschlossen. Die Ozeanränder erstrecken sich von der Küste bis zum Kontinentalfuss. Über die Hälfte der Weltbevölkerung ist in den Küstenlandstrichen ansässig. Sie gewinnen aus den Gewässern Rohstoffe und Nahrung. Dabei geht der Mensch immer weiter in den Ozean hinaus.Schwerpunkte der Erforschung der Ozeanränder sind deshalb unter anderem Umweltveränderungen, Küstenbaumassnahmen oder Sedimentrutschungen. Die Meeresforschung gibt so Einblicke auf eine langfristige Nutzung der Ozeane. Zu den Forschungsgebieten des Forschungszentrum Ozeanränder gehört auch die Tiefsee. Mit modernsten Technologien, wie zum Beispiel Tauchroboter, Meeresboden-Bohrgeräte oder Autonome Unterwasserfahrzeuge, ist es das Ziel der Wissenschaftler, die Bedeutung des Ozeans für die Erde zu entschlüsseln. Im Vordergrund steht der globale Klimawandel. Durch die Entwicklung aktuellster Technik und daraus folgend modernster Methoden, hat sich das MARUM international etabliert. Es gehört weltweit zu einem von acht Zentren, die auf Meeresforschung spezialisiert sind.

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